Naja … Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Was wir über das Thema Regenüberlaufbecken denken, war bereits im Juni ´25 im Beitrag „Wasserspiele der anderen Art“ zu lesen. Daran hat sich nichts geändert … an der Situation allerdings auch nichts.
Wie das alte Becken an der Kreuzung Schubert-/Brunnenstraße in Ennabeuren am vergangenen Samstag nach 30 Minuten Starkregen aussah, sehen Sie auf den angehängten Bildern. Auf unserer Instagram-Seite (instagram.com/unser.heroldstatt) finden Sie davon sogar ein paar Videos.
Ein ähnliches Bild zeigte sich auch am kleineren Becken beim Baugebiet „Hinter den Pfarrgärten I“. Kein Wunder, wenn die Hälfte der Überleitungsrohre zum großen Becken verstopft sind.
Selbstverständlich werden wir Bürgermeister Weber in der nächsten Gemeinderatssitzung auffordern, diese Missstände zu beheben. Doch ob Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, das etwas bringt, ist mehr als fraglich. Ich persönlich bin schon froh, wenn Bürgermeister Weber, während ich spreche, nicht am Handy spielt.
Wie mit unseren Fragen oder Anträgen umgegangen wird, haben Sie bereits im Beitrag „Kein Anschluss unter dieser Nummer“ gelesen. Das Heroldstatter Rathaus ähnelt immer mehr einer Burg, bei der alle Zugbrücken hochgezogen sind.
Dass BM Weber die Anzahl der Gemeinderatssitzungen bis Weihnachten drastisch zurückgefahren hat, sei hier nur mal am Rande erwähnt. Darüber, ob er sich vor Weihnachten nochmal einer Bürgerfragestunde stellt, laufen bereits die ersten Wetten. Die Leidtragenden sind leider wie üblich Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger.
Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Geld für eine adäquate Abwasser-Infrastruktur ist leider keines da. Dafür haben wir aber jetzt eine gepflasterte Ortsmitte Ennabeuren, (im Mai) Wasserspiele mit Pavillon in Sontheim, eine kulturelle Begegnungsstätte im Backhaus und round about 7,5 Million Euro Schulden.
Was oft vergessen wird: die Schuldenkerze brennt an beiden Enden. Schließlich befanden sich die historischen Gebäude in der OM Ennabeuren (jetzt Schotterparkplätze) im Besitz der HGE und für die HGE haftet die Gemeinde Heroldstatt zu 100%.
Kleiner Spoiler: Geschenkt gab es die Häuser nicht.
Dass der marode Kanal in der Wiesenstraße saniert werden konnte, kam damit fast einem Wunder gleich. Spontanerweise wurde die Umsetzung der Ortsmitte Sontheim nämlich um 100.000€ billiger, so dass das Geld just in diesem Moment zur Verfügung stand. Und das in Zeiten der Inflation; was quasi schon fast an Zauberei grenzt.
Autor: Thomas Salzmann




